Freitag, 10. August 2012

Ein Artikel zum Nachdenken

Ich möchte gar nicht viel schreiben, sondern euch nur diesen Artikel empfehlen:

Geocaching in Bayern: Waldbesitzer kritisieren GPS-Schnitzeljagd


Wir Geocacher werden immer mehr und durch Powertrails und in den Wald geworfene Micros wird unser Ruf nicht besser!

Auch wenn ich Aussagen wie "Tag und Nacht streiften mittlerweile Geocacher ohne Kenntnis der Waldbesitzer durch die Natur und verschreckten so die dort ansässigen Tiere und schädigten die Natur." im Hinblick auf die Tatsache, dass das Betreten des Waldes jedem erlaubt ist, recht übertrieben finde, sollten wir rücksichtsvoller mit Natur und Grundbesitzern umgehen und nicht einfach Dosen in die Welt schmeißen, ohne nachzudenken.

Kommentare:

  1. Recht hast du.. liebe Grüße aus Hessen!

    AntwortenLöschen
  2. Caches, die an zeigenswerten Stellen in sinnvollen Abstand und mit einer Cachedichte von 3 Dosen auf 5 km2 liegen, hätten weder die "Grünen" auf den Plan gerufen noch irgendwelche realen Probleme bereitet. Mal abgesehen davon, daß uns sicher ein Großteil der falschen Klientel erspart geblieben wäre.

    Wir haben aus Hyperaktivität das Hobby an die Wand gefahren - unterstützt durch die Wachstums"philosophie" von GC und dem Selbstdarstellungszwang vieler Beteiligten.

    Willkommen in der Realität.

    Gruß Zappo

    AntwortenLöschen
  3. "Zurückgelassener Unrat ...", ".. bahnen sich durch den Wald" und die sonstige Wortwahl ist schon starker Tobak. Aber solange "wir" kein "Verein" sind und quasi nicht organisiert sind - was natürlich auch Vorteile beitet -, werden wir faktisch über kurz oder lang den Kürzeren ziehen.

    AntwortenLöschen
  4. Grad heute einen Vortrag dazu gehalten: http://www.geoclub.de/viewtopic.php?p=1023853#p1023853

    AntwortenLöschen
  5. Stimme dir voll zu. Manche begreifen nicht, dass man lieber auf Qualität achten sollte als auf Quantität (siehe südlich von Beverstedt, wo eine einzige Cacherin innerhalb weniger Tage zig Marmeladengläser verteilt hat)

    AntwortenLöschen
  6. Es liegt doch an uns Cachern, wie unser Hobby angesehen wird. Wenn ich Nachts noch losstiefeln muß, nur um FTF zu machen, so ist dies nicht in Ordnung. Außerdem muß ich doch kein "Rudelcachen" machen. Gegen einen Spaziergang verbunden mit dem Suchen von Dosen wird doch wohl keiner was haben. Außerdem ist dies doch kein Problem in Wäldern. In Wohngebieten ist es nicht anders. Da schlagen die Cacher Nachts mit "Flakscheinwerfern" auf um möglichst noch den FTF zu machen. Wir kennen genug Cacher, die zu jeder Tages- und Nachtzeit auf Tour gehen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das Problem liegt doch eigentlich nicht an Tag und Nacht, sondern daran, dass neue Trampelpfade geschaffen werden, wenn die Dosen irgendwo im Gebüsch liegen, und so die Natur gestört ist. Ne Dose am ersten Baum neben dem Weg ist ja nun wirklich noch mit das Harmloseste ;)
      Und ansonsten: Multi statt Powertrail...schon hat man 90% weniger Verkehr an den Dosen.

      Löschen
  7. grundsätzlich kann ich die problematik ja verstehen und aus gründen des "schutzes" unseres hobbys sollten wir beim auslegen von powertrails bzw. beim "wald"-betreten vorsichtig sein, sollten wir kein verbot rikieren wollen.

    (jetzt kommt das bekannte...)...aaaber die jäger und waldbeitzter sind schon extrem verlogen. "naturschutz" hin oder her, 90% der deutschen wälder sind FORSTE und keine typischen buchenmischwälder wie sie früher ganz europa durchzogen haben(sieht man ja auch daran, dass die letzten verbliebenen buchenwälder als unesco weltbnaturerbe ausgewiesen wurden). ich denke jeder von uns hat schon mal die schneißen gesehen die ein harvester im wald hinterlässt. daher sollte hier mal diese übertriebene panikmache von seiten der jäger/pächter endlich aufhören... auf 1000 jahre gesehen juckt es keinen forst ob da an einer stelle ein cacherpfad ist oder mal die ein oder andere jungpflanze zertreten wird. zusätzlich habe ich neulich wieder einen blick in den waldzustandsbericht geworfen und den deutschen wäldern/forsten geht es nach wie vor schlecht... kann sich noch jemand an das waldsterben erinnern? das hat NIE aufgehört aber es interessiert keine sau mehr. aus dem/den bericht/en (wen es interessiert http://www.wald-und-forst.de/waldzustandsbericht.php) geht eindeutig hervor das über 50%(meinstens mehr) der bäume in deutschland eine schädigung aufweisen. jetzt kommen die waldbeitzter und beschweren sich über geocacher?!? sollen sie sich doch lieber mal bei der industrie beschweren... oh halt die haben kohle, macht und haben mehr zu sagen als ein paar popelige waldbesitzter... also verzeiht mir meine drastischen worde, aber hier wird von seiten der jäger/beitzter übermäßige panik verbreitet und ich bin der überzeugung, dass es wesentlich schwerwiegendere probleme für forste gibt als geocacher. aber wir sind halt leider das schwächste glied in der kette und daher ein gefundenes ziel...

    AntwortenLöschen
  8. Alles in allem sollten wir Cacheowner und Cachesucher einfach aufpassen, wie wir unsere Dose platzieren und auf die Suche gehen. Dabei ist ein Cache am Waldrand einfach besser als mitten im dichtesten Forst abseits jeglicher Wege und die meisten Taschenlampen lassen sich auch gedimmt verwenden. Und wenn wir einfach alle ein wenig an die Tierwelt und unsere Mitmenschen denken ist doch alles gut.
    Und es gibt immerhin auch immer wieder Waldbesitzer/-hüter, mit denen sich eine Lösung finden lässt, wenn man sich gemeinsam und kompromissbereit Gedanken macht.
    Allen anderen möchte ich ans Herz legen die Listins entsprechend zu gestalten/ zu lesen und Verhaltensregeln für das jeweilige Gebiet zu berücksichtigen, wie es ja z.B. für Naturschutzgebiete bei Geocaching schon gilt.

    AntwortenLöschen