Montag, 21. Juli 2014

Goodbye geliebtes Oregon 300? (Oder: eine aktuelle Übersicht der Garmin Modelle)

Ich glaube es selbst kaum, aber mein Blogeintrag zu aktuellen Garmin Outdoor Navis (mit Touchscreen) ist schon über 3 Jahre her . Vor eineinhalb Jahren gab es dann ein Preis-Update der Garmin-Navis, aber seitdem habe ich mich wenig mit den Geräten beschäftigt, denn mein Garmin Oregon 300 lief wie geschmiert - naja fast...


Ein Klick aufs Bild vergößert es!

Schon seit Längerem habe ich Probleme, wenn ich neue Daten aufs Oregon 300 spiele: Wenn ich zum Beispiel nicht mehr benötigte GPX Dateien über den normalen Windows Explorer per Wechseldatenträger-Zugriff aufs Oregon 300 lösche und in einem Zug neue GPX auf das Gerät kopiere, kann ich fast schon damit rechnen, dass es beim nächsten Booten beim Punkt "Load Waypoints, Maps and Tracks" hängen bleiben wird. Ich dachte zuerst, dass ich eventuell zu ungeduldig bin, aber nein, auch eine Viertelstunde und mehr Warten helfen nicht, es hängt einfach beim Booten und scheint mit der "Datenmenge" überfordert zu sein . Meine einzige Lösung: Navi an den PC, nicht mehr benötigte GPX Dateien löschen, Navi vom PC abziehen, Navi starten, in Einstellungen alle Wegpunkte löschen, Navi wieder an den PC anschließen und neue GPX aufs Navi kopieren. Das funktioniert gut, aber dauert mehr als doppelt so lange wie eigentlich notwendig. Der Grund, aus dem ich alte GPX lösche, ist ganz einfach: Das Oregon 300 kann "nur" 1000 Geocaches speichern. Das macht spontane Cachetouren zu einer Qual, denn ich brauche immer meine Viertelstunde oder mehr, um eben erstmal neue Daten aufs Navi zu kriegen .

Und genau dieser Punkt ging mir zunehmends auf die Nerven, sodass ich Stück für Stück zum Handycacher verkomme . Inzwischen habe ich ja ein Samsung Galaxy S4 Active und in Kombination mit c:geo und einem Mobilen Datentarif kann ich mir schnell und problemlos neue Pocket Queries runterladen und speichern und bin für alle Geocaching-Schandtaten bereit . Nachteil: Der Akku ist relativ schnell leer und ich persönlich finde ein Akkupack (habe ein Anker 10.000 mAh, das nochmal so groß ist wie das 5 Zoll S4 Active) ziemlich unpraktisch für die Cachesuche. Außerdem liegt ein Navi viel besser in der Hand und ich kann es mir einfach an den Gürtel clippen - so cache ich nunmal am liebsten .

Aber solange ein Navi funktioniert, brauche ich kein neues kaufen - dachte ich. Ich bin zwar technikverrückt, aber auch ein bisschen pragmatisch. Deshalb habe ich mit dem herben Bug gelebt und bei größeren Cachetouren dank besserer Akkuleistung und Haptik weiter mit dem Oregon 300 gecacht. Letztes Wochenende bemerkte ich dann aber eine Schwergängigkeit des Ein-/Aus-Knopfes an der Seite des Navis. Er funktionierte nur noch manchmal, bzw. es fühlt sich an, als wenn er tiefer liegen würde als zuvor. Wenn man aber die richtige Stelle unter der Gummierung trifft, kann man den Knopf noch benutzen, aber das ist recht mühselig. Natürlich begann er zu spinnen, als ich die Tastensperre aktiviert hatte und wieder deaktivieren wollte - das geht aber ausschließlich mit besagter Taste! Ich hab es dann doch noch hinbekommen, aber der Bug bleibt. Ich habe schon einen kleinen Riss in der Gummierung, aber ganz abpulen will ich die oberste Schicht eigentlich nicht. Meistens bekomme ich das Einschalten ja auch noch hin, mit Geduld und probieren - den richtigen Knopf fühle ich aber nicht, da er tiefer eingelassen zu sein scheint?! Außerdem geht die Gummierung durch das Rumgedrücke immer weiter ab.

Ich besitze das Oregon 300 seit Sommer 2009, also ziemlich genau 5 Jahre. Es ist mit mir in 12 Länder gereist und hat mich zu ungefähr 5000 Geocaches geführt, die genaue Laufzeit kenne ich leider nicht . Das Alter sieht man meinem Navi allerdings schon sehr an:





Ein Klick aufs Bild vergößert es!

Auf den unteren Bildern kann man gut erkennen (vor allem durch Klick aufs Bild), wie sehr die Knopfgummierung schon gelitten hat, obwohl der Fehler erst seit drei Tagen (davon nur ein Cachetag) besteht.

Nun stehe ich aber vor der Frage, was ich tun soll. Nach 5 Jahren ist Garantietechnisch wohl nichts mehr zu machen, ich habe trotzdem eine Anfrage an den Garmin Support gesendet. Vielleicht lässt sich das Problem ja doch noch lösen. Aber wenn nicht... brauche ich wohl ein neues Navi, denn ich möchte eigentlich nicht zum Handycacher werden. Es gibt nun also mehrere Möglichkeiten:
  • Ich nutze das Oregon 300 weiter, ärgere mich und schaue wie lange es durchhält
  • Ich kaufe mir ein neues Navi, und zwar...
    • ein Oregon der neuen Generation
    • ein Monterra
    • ein Montana
Es wird also aus aktuellem Anlass Zeit für einen erneuten Blick auf die aktuellen Garmin-Touchscreen-Modelle. Warum nur Touchscreen? Weil ich die Bedienung per Touch einfach nicht missen möchte, auch wenn ich oft höre, wie praktisch und toll die Garmin GPSMAP Modelle sind, präferiere ich halt Touchscreens. Warum nur Garmin? Mein Oregon hat mir immer treu gedient und Garmin Navis sind in Cacherkreisen sehr verbreitet und beliebt, deshalb würde ich die Marke nur ungern wechseln (Vorschläge sind aber willkommen!).

Grob lassen sich alle aktuellen Garmin Navis in zwei Kategorien einteilen:
Touchscreen Tastenbedienung
Oregon
Montana
Monterra
eTrex
GPSMAP

Innerhalb der einzelnen "Modellklassen" gibt es vom Gehäuse her kaum Unterschiede, abgesehen von Farbe und eventuellen Zusatzfeatures wie zum Beispiel der Kamera. Da für mich mit meinen kleinen Händen die Größe und das Gewicht des Navis schon eine zentrale Rolle spielen, liste ich die Touchscreen-Geräte mal mit ihren Haupteigenschaften auf:

Oregon-Modelle

Bildquelle: Garmin Webseite

Größe (BxHxT): 6,1 x 11,4 x 3,3 cm
Display: 3,8 x 6,3 cm (3 Zoll) mit 240 x 400 px
Gewicht: 210 g inkl. Batterien
Batterien: 2 AA Batterien oder NiMH-Akkupack
Speicher: 750 MB bis 4,4 GB (je nach Modell), microSD möglich
Daten: 4000 Wegpunkte, 200 Routen, unbegrenzt Geocaches
Sonstiges: GLONASS, Blutooth, ANT+ (Chirp!), 3-Achsen-Kompass, Multitouch, reflektives Display, ggf. Kamera

Montana-Modelle

Bildquelle: Garmin Webseite

Größe (BxHxT): 7,5 x 14,5 x 3,7 cm
Display: 5,0 x 9,0 cm (4 Zoll) mit 272 x 480 px
Gewicht: 290 g inkl. Akkupack, 333 g inkl. Batterien
Batterien: 3 AA Batterien oder NiMH-Akkupack
Speicher: 3 bis 3,5 GB (je nach Modell), microSD möglich
Daten: 4000 Wegpunkte, 200 Routen, unbegrenzt Geocaches
Sonstiges: 3-Achsen-Kompass, ggf. Kamera


Monterra - "Montana mit Android"

Bildquelle: Garmin Webseite

Größe (BxHxT): 7,5 x 14,5 x 3,7 cm
Display: 5,0 x 9,0 cm (4 Zoll) mit 272 x 480 px
Gewicht: 331 g inkl. Akkupack, 375 g inkl. Batterien
Batterien: 3 AA Batterien oder NiMH-Akkupack
Speicher: 6 GB, microSD möglich
Daten: 4000 Wegpunkte, 200 Routen, unbegrenzt Geocaches
Sonstiges: Android OS, WLAN, Blutooth, ANT+ (Chirp!), GLONASS, NFC, UV Sensor, transreflektierender Touchscreen, 3-Achsen-Kompass, Kamera mit 8MP und Blitz, keine Drahtlosübertragung zu anderen Geräten.

Während es mehrere Oregon- und Montana-Modelle gibt, gibt es vom Monterra nur ein Modell. Das ist ja nicht weiter schlimm, denn durch das Android Betriebssystem hat es mir das Monterra eigentlich sehr angetan. Das eröffnet so viele Möglichkeiten und Vorzüge, die ich sonst nur bei c:geo bzw. mit einem Handy hätte. Einfach unterwegs Caches aktualisieren, ein Traum. Allerdings ist das Monterra dadurch nicht gerade günstig: Im Moment kostet es rund 530 EUR. Puh! Was für mich aber noch "schlimmer" ist: Es ist RIESIG! In der Tabelle sticht es vielleicht nicht so heraus und auf den meisten "Nutzungsfotos" sieht es normal groß aus, aber das sind natürlich Herrenhände. Ich hab mir mal ein Karopapier geschnappt und mir die Monterra-Maße aufgezeichnet: 7,5 x 14,5 cm ist größer als mein 5 Zoll Handy (das schon grenzwertig riesig ist) und dazu noch 3,7 cm Tiefe . Dementsprechend wiegt es mit 3 AA Batterien 375 g, das würde mir am Gürtel beim Gehen ja die Hose ausziehen . Ich streite gar nicht ab, dass das Monterra ein tolles Gerät ist, wenn man zum Beispiel viel mit dem Rad oder Motorrad unterwegs ist - auch für Autorouting ist es sehr gut geeignet, aber ich habe nunmal kleine Frauenhände und benutze es hauptsächlich zu Fuß unterwegs. Da brauche ich keinen Backstein, sondern mein Oregon 300 gefiel mir schon recht gut. Das Montana hat übrigens die gleichen Ausmaße wie das Monterra, hat nur optisch noch den Style der älteren Oregon-Modelle (200 bis 550). Dagegen sind die neuen Oregon-Modelle und das Monterra in einem "neuen Look" gehalten, nämlich mit planarem statt eingelassenem Display. Trotzdem sollen die Oberflächen der Displays sehr robust sein, wie auch ein Test-Video mit Robustheitstest von Garmin selbst beweisen soll.

Für mich persönlich fallen Montana und Monterra daher aber leider raus, ich würde mich nur über die Größe und das Gewicht ärgern . Es bleibt also eigentlich nur noch das "gute alte" Oregon. In der aktuellen, ich glaube dritten, Generation gibt es vier Modelle: Das Oregon 600, 600t, 650 und 650t. Wie gehabt bedeutet das "t" topografisch und die 50 eine Kamera als Zusatzausstattung, analog zu den Vorgängermodellen.

. Oregon 600 Oregon 600t Oregon 650 Oregon 650t
Batterien: 2x AA oder Akkupack (optional) 2x AA oder Akkupack (optional) 2x AA oder Akkupack (enthalten) 2x AA oder Akkupack (enthalten)
Karten installiert: Nein Ja Nein Ja
Interner Speicher: 1,5 GB 0,75 GB 3,5 GB 4,4 GB
Kamera: Nein Nein Ja, 8 MP,
Blitz, Fokus
Ja, 8 MP,
Blitz, Fokus
Preis (UVP): 290 EUR
(379 EUR)
335 EUR
(449 EUR)
337 EUR
(449 EUR)
393 EUR
(519 EUR)

Das Oregon 600 ist das Grundmodell, die Kamera gibt es für 47 EUR Aufpreis, die Topokarte für 45 EUR Aufpreis. Will man beides, zahlt man 103 EUR mehr. Ich selbst brauche keine Topokarten, da es nur abgespeckte Versionen sind (natürlich besser als keine Karte), aber die OSM werden ja auch immer besser . So stellt sich nur die Frage: Kamera, Akkupack und 2 GB mehr interner Speicher für 47 EUR oder doch "nur" das 600?

Der NiMH-Akkupack allein kostet UVP 23,99 EUR, Straßenpreis ca. 20 EUR.

Das war erstmal eine doch recht ausführliche Zusammenfassung des aktuellen Stands, der mir hoffentlich ein wenig weiterhilft. Noch ist meine Entscheidung nicht gefallen, ich bin ja ein wenig geizig,... das Oregon 300 geht ja noch (irgendwie) .

Das Speichern schier unendlich vieler Geocaches reizt mich übrigens auch, vor allem im Hinblick auf die Ostseerundreise, die ich im September plane. Dafür plane ich natürlich schon fleißig und die GSAK Datenbank ist gut gefüllt. 1000 Geocaches, also das Oregon 300 Limit, sprenge ich damit locker. Bisherige Lösung wäre Austauschen der GPX Dateien mit einem Netbook - alle oben aufgezählten Navis unterstützen aber das neue GZZ Format bzw. können auch sehr viele Geocaches im GPX Format speichern (ich hörte etwas von 500.000 im GPX mindestens). Das wäre auch eine sehr nette Spielerei...

Womit cacht ihr denn inzwischen primär? Was würdet ihr empfehlen? Ich bin wie gesagt noch in der Entscheidungsfindung, beim MEGAphone kommendes WE müssen Oregon 300 und Smartphone reichen .

Kommentare:

  1. Habs ja schon bei Twitter geschrieben: Ich bin Weihnachten vom O450 aufs O600 gewechselt und weiterhin begeistert. Das Monterra ist mir zu groß.

    Johannes (Flwrs & Mtn)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja so langsam manifestiert sich auch bei mir der Gedanke, das 600 zu kaufen. Aber 290 EUR... ich hadere noch ;-)

      Löschen
  2. Lach, da kommt mir doch einiges bekannt vor. Kannst ja mal in mein Blog schauen, da schreibe ich wie das Schicksal mich zum (bislang sehr zufriedenen) Besitzer einen 600er gemacht hat. Nach 5 Jahren mit dem 300er. Das 600er ist echt ein Sprung nach vorne. Das Monterra war mir auch zu groß. Anschließend der Link! Liebe Grüße aus Limburg, Jörg

    http://joergth.blogspot.de/2014/07/displaybruch-das-ende-einer-langen.html

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh, wie witzig! Ich muss echt schmunzeln, deinen Blogeintrag hatte ich noch gar nicht gesehen :D

      Meine Milchmädchenrechnung ist ein wenig ungenau, weil ich das Navi quasi neu von einem Cacher gekauft habe, aber ich komme auf 0,05 EUR pro Cache und 52 EUR pro Jahr "Miete".

      Ich glaube, ich würde meins nicht verkaufen. Meine Anfrage an Garmin läuft ja noch,... hach ja, noch mehr zufriedene Menschen mit 600er Oregon, das macht es mir nicht leichter :D

      LG

      Löschen
  3. Ich nutze seit rd. 1 Jahr das Oregon 650t und bin sehr zufrieden. Den Akkupack kann ich allerdings nicht wirklich weiterempfehlen. Besser sind zwei normale XX-Eneloops und ein kleines Stück Pappe oder Plastik, um die Ladefunktion im Gerät zu aktivieren. Damit hat man (oder frau) die bessere Akkuleistung und kann die Akkus trotzdem bei Bedarf im Gerät laden. Vom Bedienkomfort her ist das aktuelle Oregon einem Smartphon ähnlich und daher schnell und leicht zu beherrschen. Fazit: Das 600er ist eigentlich vollkommen ausreichend. Ggf. die Kamera (macht gute Bilder) mitnehmen; dann halt das 650er kaufen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke für den Eneloop-Tipp, ich hatte beim Anblick des Akkupacks auch schon überlegt, ob gute Akkus nicht mehr taugen müssten - zumal ich noch zig Akkus hier rumfliegen habe. Aber nur für die Kamera knapp 50 EUR mehr ausgeben, da bin ich halt noch nicht sicher. Meine Handykamera ist ja auch fast immer bereit und auf Earthcaches muss das Navi eh mit drauf.

      Löschen
    2. Das waren ja auch meine Überlegungen als ich mich für das 600er entschieden habe. Den Akkupack KÖNNTE man nachkaufen, braucht man aber nicht wirklich. Wenn ich auf Tour gehe sind Smartphone und Digicam immer dabei, also brauche ich auch kein 650 und auch nicht das Monterra welches mir sowieso viel zu groß ist. Das 600er war für mich also die preisgünstigste und beste Wahl.

      Löschen
  4. So, jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazugeben... ;-) Wir sind nun
    seit gut einem Jahr Besitzer eines Oregon 650 und haben somit schon
    diverse Erfahrungen - positive wie auch negative - sammeln dürfen. Zuvor
    hatten wir den Vorgänger das Oregon 450 im Einsatz. Zusammengefasst
    ergibt sich (leider) ein diffuses Bild: Ja, die Bedienung ist schon sehr
    cool. Der (gegenüber dem 450er) stärkere Prozessor macht sich deutlich
    bemerkbar, der Kartenaufbau ist sehr zügig und das Gerät hat auch keinen
    Stress damit, komplett Europa mit verschiedenen Karten zu bedienen. Die
    eingebaute Kamera erstellt gute Fotos und diese werden dann später auch
    - wie ein POI - auf der Karte angezeigt. Sehr cool. Eine weitere tolle
    Funktion ist, dass man Shortcuts und auch Makros erstellen kann, sodass
    dann z. B. das Umschalten auf diverse Karten mit einem Klick erledigt
    ist. Tja, und auch das Display wirkt schon sehr wertig, auch wenn sich
    die Auflösung ggü. den Vormodellen nicht geändert hat und es ja diverse
    Berichte zur Empfindlichkeit (Kratzer/Glasbruch) gegeben hat. Bei
    Sonnenlicht (und natürlich auch mit aktivierter Hintergrundbeleuchtung
    in der Nacht) sind die Inhalte jeweils super zu sehen.
    Auf der anderen Seite weist das Gerät so einige Probleme auf, wenngleich
    ein sehr heftiger Fehler zu Beginn (Speicherkarte war nach Nutzung nicht
    mehr lesbar und musste neu formatiert werden) mittlerweile durch ein
    Firmwareupdate beseitigt wurde. Zunächst: Die "gefühlte" GPS-Genauigkeit
    ist ggü. den alten Modellen, trotz der Aussagen in den
    Hochglanzprospekten, keinesfalls besser - ganz im Gegenteil. Im direkten
    Vergleich mit dem 450er muss man leider feststellen, dass zumindest
    unser 650er insbesondere im Wald beim Cachen ungenauer ist. Bei der
    Annäherung an ein Ziel wird so oftmals eine größere Entfernung angezeigt
    (bis zu 8 bis 10m) bzw. die Koordinaten springen deutlich stärker als
    beim alten Gerät. Hierdurch gestaltet sich die Dosensuche erheblich
    schwieriger. Wir hatten hier zunächst befürchtet, dass ein technischer
    Defekt vorliegen würde, aber eine Überprüfung durch GARMIN hat ergeben,
    dass angeblich alles ok sei... :-( Hinzu kommen Designfehler, die in
    dieser Preisklasse eigentlich nicht auftreten dürften. So lässt sich das
    Gerät nur dann mit dem USB-Kabel verbinden, wenn gleichzeitig der
    Karabiner entfernt wird (ansonsten passt der Stecker nicht). Und apropos
    Karabiner: Fotos lassen sich nur dann erstellen, wenn das Stoffband beim
    Fotografieren aktiv nach unten gezogen wird - ansonsten gibt's einen
    schwarzen Streifen im Bild, da das Stoffband dann teilweise die Linse
    verdeckt. Tja, und auch das mitgelieferte Akkupack ist nicht
    berauschend: Nach ca. 4 bis 5 Stunden ist bei geringer Beleuchtung
    Schluss und das Entfernen/Wechseln klappt nur mit grober
    Krafteinwirkung.

    AntwortenLöschen
  5. Zum Limit: Das O300 kann 1000 WP, aber 2000 Caches.
    450/550 konnten 5000 Caches, das O650 4 Millionen. Bei vielen geladenen Caches würde ich immer GGZ verwenden, durch den Index ist das einfach deutlich schneller. Ich hatte zuletzt mal 12000 drauf, da merkt man keinen Unterschied.
    http://garminoregon6xx.wikispaces.com/Applications+-+Geocaching

    AntwortenLöschen
  6. Sorry. Wer sich die neuen Geräte von Garmin schön redet, der ist meiner Meinung nach auch Apple Kunde und gibt sich mit einem Iphone zufrieden. Da freut mich sich mit jedem Update auf ein eigentlich fast selbstverständliches 'Feature'. Es ist eine pure Frechheit was sich Garmin als Markführer leistet. Der Kunde testet weit über 1 Jahr Software und Gerät und darf sich über Updates freuen, die vielleicht etwas beheben. Ich kenne mind. 2 Leute, die wieder auf ein 450er umgestiegen sind.

    AntwortenLöschen
  7. Ich habe am Wochenende beim MegaPhone mein Oregon sicher dabei - falls du mal testen magst. Ich bin vom Dakota auf das Oregon 650t umgestiegen (wobei man das t vermutlich tatsächlich nicht braucht) und bin rundum zufrieden. Auch die Kamera liefert durchaus passable Bilder!

    AntwortenLöschen
  8. Ich bleibe meinem 450er treu , das ist für mich sonnenklar .

    Ja, der 6xx ist schneller / flüssiger inder Bedienung
    Ja, das Display vum 6xxd ist heller und besser ablesbar
    Ja, der 6xx kann mehr Caches abspeichern
    Ja, der 6xx kann Glonass

    aber :

    Gravierende Firmwarefehler von den Käufern austesten zu lassen ist eine Frechheit. Bluetooth anpreisen aber keine App für Android bringen auch.
    Bei den 6xx gibts teils ( obwohl durch neuere Firmwares besser ) eine grosse Streuung der GPS Genauigkeit . Und das flache spiegelnde Display .... für ein Outdoorgerät hätte ich das anders gelöst liebe Garmin Entwickler .

    Das GPS der 6xx scheint mir träger zu sein , ich cache öfters mit einem Freund , ich mit Oregon 450 , er mit Oregon 600. Regelmässig maschiert er am Cache vorbei , bleibt stehn wenn er sieht dass ich nicht mehr mitmarschiere, und sieht dann seine Restdistanz im Stand zuerst weiter abnehmen , dann eventuell 0 , um schliesslich wieder zuzunehmen , in meine Richtung . Dies hauptsächlich unter dichterem Wald .

    Mit den Nachteilen des 450er ( Touchscreen nicht so reaktiv , Display schlechter ablesbar ) kann ich leben , und ein 600 kommt erst in Frage wenn mein GPS den Geist aufgibt :) Bis dahin wird auch die Firmware der 6xx Serie ausggereift sein...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Jupp...so ist es (leider). Das generell Handling ist schon ziemlich cool, aber was nützt es, wenn das Gerät zwar theoretisch x Millionen Caches speichern kann, aber tatsächlich nur diejenigen genutzt werden können, die sich innerhalb eines 200km-Radius befinden. Damit kann man eine Cachetour quer durch Deutschland (z. B. im Rahmen einer Durchreise) schön vergessen. Und laut Aussage von Garmin (Event in München) wird sich hieran auch so schnell nichts ändern. Na dann mal Prost Mahlzeit!

      Tja, und die Sache mit den Whereigos nervt ziemlich. Da kauft man sich ein teures Gerät und muss noch ein zweites Gerät für Wherigos mitschleppen - nein danke...

      Löschen
  9. Also im moment cache ich noch mit meinem Smartphone und hab noch nie was vermisst.
    Aber ich bin ja auch GC-Anfänger :D

    AntwortenLöschen