Freitag, 27. September 2013

Geocaches im Naturschutzgebiet: Ein Positivbeispiel

Erst einmal tut es mir Leid, dass ich im Moment so wenig schreibe, aber ein Vollzeitjob macht die Couch am Abend doch verlockender als den Computer - schließlich hänge ich mehr als ein Drittel des Tages ohnehin vorm Bildschirm rum .

Ich möchte heute auch gar nicht viel schreiben, allerdings wollte ich euch folgende Geschichte nicht vorenthalten: Vor einiger Zeit kamen bei Bad Bederkesa ein paar Geocaches raus, doch aus der Nummerierung ließ sich schließen, dass einige Dosen fehlten. Der Grund war plausibel: Die nicht veröffentlichten Geocaches lagen im Naturschutzgebiet und deshalb schaltete der Reviewer sie nicht frei. Soweit alles im normalen Bereich; so manch ein Geocache-Owner vermochte an diesem Punkt zu fluchen und das System zu verteufeln - doch der Owner dieser Dosen tat genau das Richtige! Er erkundigte sich beim zuständigen Naturschutzamt, ob er eine Erlaubnis für das Legen von Geocaches im betreffenden Gebiet erhalten könnte.

Das Amt reagierte prompt und wenige Tage später hatte er folgenden Brief im Briefkasten:


Ich bin wirklich positiv überrascht von dieser schnellen und positiven Reaktion ! Dazu ist anzumerken, dass die Geocaches in diesem Falle wirklich direkt am Weg versteckt sind und die Natur nicht in Mitleidenschaft gezogen wird.

Ich wollte euch diese Begebenheit nicht vorenthalten, denn sie zeigt sehr schön, wie Geocacher mit den ansässigen Behörden friedlich und konstruktiv zusammenarbeiten können. Der Owner kannte übrigens niemanden vom Naturschutzamt, er ist einfach hingegangen und hat nachgefragt .

Kommentare:

  1. Herzlichen Dank für die Bekanntmachung dieses guten Beispiels. Erst gestern konnte ich in Bayern zwei Caches in einem NSG freigeben, nachdem der Owner sich die behördliche Erlaubnis holte. Noch erfreulicher (auch bei der Bearbeitung) wäre es, wenn der jeweilige Owner bereits im Vorfeld bei der Naturschutzbehörde fragen würde.

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  2. Finde ich ja cool, solche Behörden wird es aber nicht überall geben, denke ich mal. Das ist echt mal ein positives Beispiel. ;-)

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  3. Also das ist wirklich einmal ein absolut positives Beispiel für die Akzeptanz der Geocaching-Gemeinde...

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  4. Wenn das alle so machen würden, könnte man sich sicher einigen Ärger sparen. Ein gutes Beispiel wie man etwas erreichen kann, wenn alle Beteiligten guten Willen zeigen.

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  5. Hi!
    Lese gerade den Beitrag und wollte noch ergänzen das dies auch in anderen Ländern möglich ist. Habe z B durch Unterstützung von Parks Canada im Naturschutzgebiet einen Earthcache veröffentlich bekommen. Sie waren auch sehr nett und schnell in der Bearbeitung.GC4MXQW ist dann dabei rausgekommen. ;o)

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