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Montag, 12. Juli 2021

Bremerhaven hat jetzt eine GeoTour (oder auch nicht...?)

Vor ein paar Monaten ging bei uns, also beim Geocaching in Bremerhaven und umzu e.V., eine Anfrage nach Unterstützung für eine Ausschreibung für zwei Geocaching-Touren in Bremerhaven ein. Wir haben gern ausgeholfen, aber leider hat unser Kontakt die Projekt-Zusage nicht erhalten und so war das Thema erstmal vom Tisch.

Allerdings war ich aus diesem Grunde nicht überrascht, als ich vor kurzem davon hörte, dass GeheimPunkt jetzt gemeinsam mit der Erlebnis Bremerhaven GmbH eine Geotour in Bremerhaven erstellt hat . Da ich zwar nicht viele, aber doch ein paar von GeheimPunkt versteckte Geotour-Caches in Hannover und Oldenburg gefunden hatte, war ich aber doch gespannt, was sich für Bremerhaven ausgedacht worden ist .

Für alle, denen GeheimPunkt nichts sagt: Es ist eine Agentur, die geführte Geocaching-Touren verkauft, von Nachmittagstouren für "Muggel"-Firmen oder Familien bis hin zu ganzen Cacher-Pauschalreisen wie z.B. das Komplettangebot mit Flug und Reisebus bis zum APE-Cache nach Brasilien. Davon kann man halten was man will, aber die Agentur scheint damit recht erfolgreich zu sein, schließlich sind GeheimPunkt und Cacherreisen schon seit Jahren kontinuierlich aktiv. Und scheinbar profitieren auch sie davon, dass in der Pandemie viele neue Cacher das Geocachen entdeckt haben und auch die Medien auf unser Hobby aufmerksam geworden sind - zumindest taucht Daniel Pflieger, der Inhaber von GeheimPunkt und CacherReisen momentan gehäuft in Funk und Fernsehen auf .

Aber zurück zum Thema: Die Caches, die ich von GeheimPunkt gefunden habe, waren allesamt außergewöhnlich und kreativ und haben mir daher wirklich gut gefallen. In Oldenburg habe ich zum Beispiel ein kleines E-Auto aufladen müssen, um ans Logbuch zu kommen. Das war schon witzig ! Umso höher war meine Erwartung für die Runde in meiner alten Heimat.

Samstag, 19. Dezember 2020

Lab Adventures in GSAK anzeigen lassen

UPDATE: Leider funktioniert das hier beschriebene GSAK Makro nicht mehr. Eine Alternative ist die Webseite https://gcutils.de/lab2gpx/, auf der man für einen gegebenen Punkt und Radius bis zu 500 Lab Adventures herunterladen kann. Die so erzeugten GPX-Dateien kann man dann entweder in die eigene Geocaching App, z.B. c:geo importieren oder auch in GSAK fürs Navi.



Nachdem Groundspeak in Richtung "Geocaching mit Logbedingung, aber ohne physikalische Finaldose" in den letzten Jahren von Challenges bis Lab Caches mehrere Ideen wieder verworfen hat, gibt es nun seit einiger Zeit die "Adventure Labs". Die haben zwar mit labs.geocaching.com immer noch dieselbe URL wie die Lab Caches von vor ein paar Jahren, aber die Adventure Labs sind ausschließlich mit der hauseigenen Adventure Lab App spielbar.

Ich persönlich fand die verschiedenen Lab-Umsetzungen teilweise interessant und witzig - schließlich haben die ganz alten Challenges dazu geführt, dass ich gemeinsam mit ein paar weiteren verrückten Lübeckern am Sonntag einen Einkaufswagenkreis auf einem Dachparkplatz eines Supermarktes gebaut habe - aber sie hatten für mich wenig mit Geocaching, also dem Suchen nach Dosen an speziellen Orten, zutun.

Bei den aktuellen Adventure Labs loggt man sich nun also mit seinem geocaching.com Account in die Adventure Lab App ein und kann dann auf einer Karte sehen, welche Adventure Labs es in der Umgebung gibt. Die meisten Labs bestehen aus fünf Unterpunkten / Stationen mit (meistens) fünf unterschiedlichen Koordinaten, die man einzeln aufsuchen muss, um den Lab zu "absolvieren". Vor Ort ploppt dann eine Frage auf, die es vor Ort zu beantworten gilt. Zum Beispiel "Anzahl der Fenster des Gebäudes". Die Antwort tippt man dann in die App ein und schwupps ist die Station abgehakt. Hat man alle Stationen eines Adventure Labs besucht, gilt es als insgesamt abgeschlossen. Dann hat man die Möglichkeit, per Text Feedback zu loggen und eine Bewertung von 1 bis 5 Sternen zu geben und fertig. Die absolvierten Stationen zählen übrigens auch als geocaching.com Funde.


Soweit eigentlich ein simples Prinzip: Man öffnet die App, sucht sich ein Adventure und besucht nach und nach die Stationen. Nun kommt aber der Punkt, der mich ziemlich nervt: