Freitag, 1. Oktober 2021

Der Plan für die Nordseetaufe 2021

Die Nordseetaufe ist ein Event in Nordfriesland, das manchen Geocachern schon seit über einem Jahrzehnt ein Begriff ist. Hier auf meinem Blog gibt es dazu ja verschiedene Beiträge.

Für alle, die noch nie etwas davon gehört haben: Seit 2009 fährt Alex Schweigert jährlich im Oktober gemeinsam mit einem Schiff voller Geocacher über die Nordsee. Es ist ein geselliges, entspanntes Event, bei dem das Geocachen eher im Hintergrund und das Beisammensein deutlich im Vordergrund steht. Da viele Cacher für dieses Event aus nah und fern anreisen, war es im vergangenen Jahr aus pandemischen Gründen nicht möglich, eine Nordseetaufe durchzuführen und so war 2020 das erste Jahr ohne Nordseetaufe.


2021 ist nun das 12. Nordseetaufe-Jahr, aber ist ein Nordseetaufe-Event überhaupt schon wieder möglich bzw. angebracht? Um diese Frage bestmöglich zu beantworten, treffen sich Alex, Dirk und Ulf und ich seit einigen Wochen immer wieder virtuell. Wir diskutieren dabei sowohl die aktuellen Maßnahmen und Richtlinien, als auch die viel relevantere Frage, ob man jetzt überhaupt ein Event veranstalten sollte, bei dem über 100 Cacher aus ganz Deutschland anreisen werden.

Montag, 12. Juli 2021

Bremerhaven hat jetzt eine GeoTour (oder auch nicht...?)

Vor ein paar Monaten ging bei uns, also beim Geocaching in Bremerhaven und umzu e.V., eine Anfrage nach Unterstützung für eine Ausschreibung für zwei Geocaching-Touren in Bremerhaven ein. Wir haben gern ausgeholfen, aber leider hat unser Kontakt die Projekt-Zusage nicht erhalten und so war das Thema erstmal vom Tisch.

Allerdings war ich aus diesem Grunde nicht überrascht, als ich vor kurzem davon hörte, dass GeheimPunkt jetzt gemeinsam mit der Erlebnis Bremerhaven GmbH eine Geotour in Bremerhaven erstellt hat . Da ich zwar nicht viele, aber doch ein paar von GeheimPunkt versteckte Geotour-Caches in Hannover und Oldenburg gefunden hatte, war ich aber doch gespannt, was sich für Bremerhaven ausgedacht worden ist .

Für alle, denen GeheimPunkt nichts sagt: Es ist eine Agentur, die geführte Geocaching-Touren verkauft, von Nachmittagstouren für "Muggel"-Firmen oder Familien bis hin zu ganzen Cacher-Pauschalreisen wie z.B. das Komplettangebot mit Flug und Reisebus bis zum APE-Cache nach Brasilien. Davon kann man halten was man will, aber die Agentur scheint damit recht erfolgreich zu sein, schließlich sind GeheimPunkt und Cacherreisen schon seit Jahren kontinuierlich aktiv. Und scheinbar profitieren auch sie davon, dass in der Pandemie viele neue Cacher das Geocachen entdeckt haben und auch die Medien auf unser Hobby aufmerksam geworden sind - zumindest taucht Daniel Pflieger, der Inhaber von GeheimPunkt und CacherReisen momentan gehäuft in Funk und Fernsehen auf .

Aber zurück zum Thema: Die Caches, die ich von GeheimPunkt gefunden habe, waren allesamt außergewöhnlich und kreativ und haben mir daher wirklich gut gefallen. In Oldenburg habe ich zum Beispiel ein kleines E-Auto aufladen müssen, um ans Logbuch zu kommen. Das war schon witzig ! Umso höher war meine Erwartung für die Runde in meiner alten Heimat.

Montag, 31. Mai 2021

Termine und Preislisten der MEGA Events 2023 in Deutschland

Da sich jetzt, Frühjahr 2021, bereits das erste deutsche Mega-Event für 2023 angekündigt hat, ist es Zeit für die neue Mega-Event-Liste. Wie immer bin ich froh, wenn ihr mich über weitere Events oder auch Aktualisierungen informiert.



Samstag, 8. Mai 2021

FerrariGirlNr1s Tipps für Anfänger: Wann und wie logge ich einen Geocache online?

In meinem Blogeintrag "FerrariGirlNr1s Tipps für Anfänger: Was tun, wenn mit einem Cache etwas nicht stimmt?" habe ich euch ja ausführlich erklärt, wie man online loggt, wenn zum Beispiel das Logbuch voll ist oder der Geocache-Container beschädigt ist.

In den letzten Wochen ist mir allerdings aufgefallen, dass das Thema "verkehrte Online-Logs" momentan deutlich häufiger auf den Tisch kommt als zuvor. So werden zum Beispiel online Funde geloggt, obwohl der Name nicht im Logbuch steht oder mehrere Geocacher suchen vergeblich nach dem Cache, aber niemand schreibt einen DNF, was wiederum dazu führt, dass weitere unbedarfte Geocacher den Cache besuchen und ebenfalls nichts finden - aber ohne entsprechende Logs mit sinnvollen Texten kann der Owner nicht wissen, dass vielleicht ein Problem vorliegt!

Diese Beobachtung mag daran liegen, dass durch die mittlerweile über ein Jahr andauernde Pandemie außergewöhnlich viele Menschen das Geocachen als neues, Corona-konformes Hobby für sich entdeckt haben. Logischerweise können neue Geocacher am Anfang noch nicht über alles Bescheid wissen und das ist auch nicht schlimm! Aber gerade deshalb habe ich mich entschlossen, euch hiermit eine hoffentlich übersichtliche Anleitung für die Wahl des richtigen Online-Logs zu präsentieren.

Während ich so überlegte, wie man das Ganze eigentlich gut zusammenfassen kann, kam mir ein Entscheidungsbaum bzw. Entscheidungsdiagramm in den Sinn. Gesagt, getan und nach einigen Iterationen sieht es nun so aus (Anklicken zum Vergrößern):



Dienstag, 6. April 2021

Aus GCVote wird CacheVote

Da ich vermute, dass viele Leser der Überschrift zunächst denken "Was ist denn GCVote?", fange ich mal ganz von vorne an:

Damals, ungefähr im Jahr 2010, gestaltete sich Geocaching noch ganz anders als man es heute kennt. Zwar gab es schon erste Smartphones, aber die meisten Menschen waren noch mit Handys unterwegs, mit denen man lediglich telefonieren und SMS versenden konnte. Fürs Geocachen benötigte man spezielle GPS-Geräte von Garmin, Magellan und co. oder man druckte sich Zuhause Karten aus und schlug sich unterweg so durch - ja, das habe ich tatsächlich in den ersten Jahren so gemacht, denn ich hatte nur ein gelbes Garmin eTrex, das mir mit einer Kompassnadel die Richtung und Entfernung zu einer manuell eingegebenen Koordinate anzeigte. Das war noch pures Geocaching-Abenteuer!

Zu diesen Zeiten jedenfalls loggte man noch ausschließlich am heimischen Computer und formulierte dabei nette, ausführliche Texte, um den Owner des Caches und weitere Finder an den schönen Logs zu erfreuen. Zu dem Thema werde ich in Kürze aber noch einen separaten Blogeintrag verfassen, eigentlich wollte ich darauf hinaus, dass es zur damaligen Zeit zum Beispiel keine Favoritenpunkte gab, mit denen man schöne Caches hätte filtern können. So war man einerseits auf mündliche Empfehlungen anderer Cacher oder entsprechend lobende Online-Logs angewiesen, um schöne Geocaches zu entdecken.

Und so erfand der deutsche Geocacher "BonnerGuido" GCVote - ein Tool, das man als Browser-Erweiterung installieren kann und mit dem Geocaches über eine zusätzlich eingeblendetes Feld bewertet werden können. Das alles funktionierte über einen GCVote-Account, der schnell und einfach angelegt war und schon hatte man beim Loggen am Computer immer die Möglichkeit, gefundene Geocaches über GCVote mit 1 bis 5 Sternen zu bewerten. Das sah dann in etwa so aus: